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E-Postbrief vs. De-Mail – Deutsche Telekom launcht elektronischen Maildienst

Der E-Postbrief bekommt Konkurrenz. In der kommenden Woche will die Deutsche Telekom zusammen mit dem Internet-Anbieter 1&1 ihren neuen De-Mail-Service auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vorstellen.

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Foto: netzwelt.de / Telekom

Zusammen wolle man Kunden zukünftig eine preiswerte Alternative zum Briefversand geben. Telekom-Chef Réne Obermann ist davon zu tiefst überzeugt:

„Mit De-Mail wird die Gigabit-Gesellschaft wieder ein Stück mehr Realität, denn De-Mail kombiniert die Vorteile des Internets mit denen schriftlicher Kommunikation: De-Mail ist komfortabel, sicher und verbindlich.“

Laut Telekom hätten bereits mehr als eine Million Kunden eine De-Mail-Adresse vorreserviert. Auch bekannte deutsche Unternehmen wie die Allianz und die Targo-Bank sind am Experiment „De-Mail“ interessiert. Diese überzeugt u. a. auch durch ihre Rechtssicherheit.

„Die De-Mail ergänzt die bisher oft notwendige physische Unterschrift und bietet damit eine Alternative zu eigenhändig unterschriebenen Briefen und Faxen. Das spart unseren Kunden Zeit und Geld und beschleunigt unserer elektronische Bearbeitung deutlich.“

Zum Start am 31. August wird Privatkunden der kostenlose Versand von bis zu 50 De-Mails pro Monat angeboten. Im Anschluss daran würde man erst ab jeder vierten Mail zahlen. Mit rund 0,39 Euro (brutto) wäre die De-Mail 16 Cent billiger als der E-Postbrief der Deutschen Post.

Als mittelgroßes Unternehmen kann man sogar die ersten sechs Monate lang kostenlos 50 De-Mails versenden. Um diesen neuen Briefservice zu nutzen, müssen sich Kunden nach der Anmeldung in einem Telekom- oder Hermes Paketshop einer kurzen Ausweiskontrolle unterziehen.

Telekom und 1&1 blicken dem Service-Launch positiv entgegen und hoffen auf einen jährlichen Versand von bis zu 17,5 Milliarden Briefen.

Quelle: Deutsche Telekom

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