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Rücksendungen werden vom Online-Shopper schon beim Kauf eingeplant

War dies zu erwarten? Eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCooper (PwC) hat ergeben, dass etwa jeder dritte Kunder bereits bei der im Internet bestellen Ware plant, sie vermutlich wieder zurückzuschicken.

„Das kostenlose Rückgaberecht macht das Online-Shopping für viele Konsumenten besonders attraktiv, entwickelt sich aber für den Internet-Handel zu einer erheblichen Kostenbelastung“, sagt Gerd Bovensiepen, Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa bei PwC.
Die pauschale Rücksendegebühr soll ab Juni 2014 auch bei einem Warenwert von über 40EUR erhoben werden können. Bislang konnten Rücksendungen ab einem Warenwert von 40EUR kostenfrei an den Online-Shop zurückgeschickt werden.

Eine Kostenbeteiligung würde von Kunden nur unter bestimmten Voraussetzungen und nicht von allen akzeptiert werden. Viele würden bei nicht mehr kostenlosen Rückgaben weniger bestellen und entsprechend wieder mehr beim lokalen Handel kaufen. Wäre dies aber nicht vielleicht sogar wünschenswert?

Würden allerdings nicht alle Online-Shops eine Gebühr verlangen, würden laut Umfrage knapp 40% der Befragten zu einem anderen, gebührenfreien Anbieter wechseln.

PricewaterhouseCooper rät zu intelligenteren Systemen, mit denen festgestellt werden könne, ob das Rückgaberecht “ausgenutzt” werde. Auch Stammkunden könnte man ein Sonderrecht einräumen. „Auf keinen Fall dürfen sich Kunden, die Waren zurücksenden, bestraft fühlen“, meinte Gerd Bovensiepen.

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