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Sieben Innovationen für einen CO2-freien urbanen Lieferverkehr der Zukunft

Unzählige Online-Bestellungen weltweit machen nicht nur den Logistikunternehmen zu schaffen. Umweltsorgen kommen aufgrund von erhöhten CO2-Emissionen in Innenstädten auf, von der Verkehrsbelastung nicht nur zu Lieferstoßzeiten ganz zu schweigen!

Online trade

London versucht mit Zustellungen per Bus, mehr Fahrradkurieren  oder auch mit elektroangetriebenen Fahrradanhängern zum Beispiel durch UPS seine CO2 Verschmutzung einzudämmen. In Deutschland will die Stadt Hannover strategisch an die Sache herantreten und zusammen mit Wissenschaftlern und Unternehmen aus Logistik, Kommunikationstechnologie und Fahrzeugproduktion an einer urbanen Logistiklösung arbeiten.

Die EINE Lösung für urbane Logistik wird es vielleicht nicht geben, da viele Städte und deren Innenstädte von Region zu Region, Land zu Land und Kontinent zu Kontinent unterschiedliche Bedürfnisse haben, unterschiedlich strukturiert sind oder ihnen auch unterschiedliche Verkehrsbedingungen zu Grunde liegen. Eine Lösung, um CO2-Emissionen zu reduzieren, ist dabei aber simple: gar nicht erst CO2-Emissionen zu produzieren!

Sieben Innovationen, manche bereits in Betrieb und manche noch in den Kinderschuhen, die kombiniert unsere Innenstädte CO2-frei machen könnten:

1) Elektro-Lieferfahrzeuge

Elektrische Lieferfahrzeuge haben einige Vorteile verglichen mit üblichen Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Erstens geben Sie keine CO2-Emissionen ab; für durch hohen Verkehr belastete Innenstädte ist das ein besonders grüner Pluspunkt. Zweitens haben elektrische Liefervans den Vorteil, dass sie sehr leise sind. Aus diesem Grund könnte sich sogar das Lieferverhalten generell ändern. Zum Beispiel könnten Depot und Lagerhallen nachts beliefert werden ohne die Anrainer zu wecken. Mercedes, Tesla oder auch MAN haben schon einiges in Sachen Elektromobilität entwickelt. Mercedes will seine E-Vans sogar mit einer Drohnenzustellung kombinieren.

E-Tankstelle

2) Zustellung per Drohne

Apropos Drohne. Zustellungen per Drohne sind bereits von Amazon umgesetzt und die ersten Testflüge- und Zustellungen sind erfolgreich ausgeführt worden. Emissionsfrei, obendrein automatisch und schnell können Drohnen operieren und kleinere Pakete zustellen. Wie eine Innenstadtlieferung allerdings aussehen könnte, steht noch in den Sternen. Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der strengen Gesetzeslage bezüglich fliegender Objekte ist eine Zustellung per Drohne in Innenstädten eher noch Zukunftsmusik.

Drohne

3) Paketshops

Je mehr Paketshops um uns herum, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir von bequemen Tür-zu-Tür Zustellungen mehr und mehr absehen und unser Paket selbst an der Abholstelle um die Ecke einsammeln. Das bedeutet im Umkehrschluss sowohl weniger Liefervans auf den Straßen als auch weniger ärgerliche Zettel im Briefkasten, auf denen steht „Wir haben Sie leider nicht angetroffen. Ihr Paket liegt im Paketshop“, der eine unbequeme Bus- und Tramfahrt und 30 Minuten Fußmarsch von der Zustelladresse entfernt ist.

Paketshop

4) Mikrodepots

Ähnlich wie Paketshops können Mikrodepots, die an zahlreichen Stellen in Innenstädten verteilt sind, den Lieferverkehr drastisch eindämmen. Nachdem eine Ladung an Sendungen in das Mikrodepot gebracht worden ist, können Laufboten oder Fahrradkuriere Pakete während des Tages „auf der letzten Meile“ zu Fuß zustellen.

Bote

5) Paketstationen in Mehrfamilienhäusern

In manchen Mehrfamilienhäusern und Hochhäusern, die mehrere Apartments in einem Gebäude vereinen, sind solche Paketstationen schon installiert. Wenn der Empfänger nicht zuhause ist und auch kein Nachbar erreicht werden kann, verstaut der Paketzusteller die Sendung in einer Paketanlage, die meist durch einen Code geöffnet werden kann. Mithilfe von solchen Paketstationen werden Doppel-oder Trippelzustellversuche mit einem Lieferwagen, wenn etwa der Empfänger nicht erreicht worden ist, überflüssig.

Parcel icon

6) Paketbots

Australien, China, Deutschland und Österreich haben sich schon an den Postbots versucht, der eine recht hilfreich, der andere gleicht eher einer Kühlbox auf vier Rädern. Neue Technologien, wie autonomes Fahren und moderne Robotik, mögen im Laufe der nächsten Jahre vielversprechend sein und die Paketbots tatsächlich voll in die urbane Lieferlogistik integrieren.

Walle Bot

7) Fahrradkuriere

Zustellungen per Fahrrad ist nun keine weltbewegende Neuheit. Jedoch, greifen immer mehr Versandunternehmen vor allem in Großstädten auf sie zurück. Auch Städte und Kommunen begrüßen Paketzustellungen per Fahrrad, da ihre CO2-Werte bei Null liegen und sie den Verkehr nicht belasten.

Bike deliverer

Möglichkeiten gibt es viele unsere Städte grün und den Lieferverkehr CO2-frei zu machen. Viele der oben genannten Optionen wurden bereits erfolgreich getestet. Andere Herausforderungen und Hürden, wie zum Beispiel rechtliche Aspekte, sind aber dennoch zu überbrücken. So, zum Beispiel beim autonomen Paketrobotern, müssen viele Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Auch im Bereich der Drohnenzustellungen müssen einige Fragen geklärt werden, zum Beispiel was passiert, wenn die Drohne abstürzt und das Paket zerstört oder sogar ein Passant verletzt werden würde.

Green bench

Quelle: presseportal.de

 

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