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Drei skurrile Schmuggelversuche aufgedeckt vom deutschen Zoll

Aufbewahrungsbehälter voll mit 30 Kilogramm Marihuana  oder eine 225 Kilogramm schwere Kokainlieferung zwischen Bananenkisten – Drogenschmuggler lassen sich so einiges einfallen, wenn es um den illegalen Transport und Versand von Rauschmitteln geht. Bananenkisten und der Aufbewahrungsbehälter waren dabei nicht einmal die einfallsreichsten Verstecke.

Auch wenn in einigen Bundesstaaten der USA, wie Kalifornien, Nevada oder Massachusetts und anderen Ländern, wie unter anderen in den Niederlanden, der Konsum von Cannabis legalisiert wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass der Transport und Versand des Betäubungsmittels in und aus diesen Staaten legal von statten geht.

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Der Transport von Rauschgiften und Betäubungsmitteln ist generell illegal und auch von Versanddienstleistern untersagt. Ein Verstoß kann nicht nur zu hohen Geld-, sondern auch zu Freiheitsstrafen führen. Weil viele Drogenschmuggler das wissen, sind manche von ihnen besonders einfallsreich, um ihre Schmuggelware zu verstecken. Pakete die aus Deutschland außerhalb der Europäischen Union verschickt und Pakete die aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland eingeführt werden, unterliegen alle der Zollabfertigung. Dies gilt auch für Sonder- und Überseegebiete der EU-Mitgliedschaften (z.B. Kanarische Inseln oder Falklandinseln). Selbstverständlich sind alle Rauschgift- und Betäubungsmittel verboten und dürfen unter keinen Umständen verschickt werden.

Zoll dude

Der deutsche Zoll hat schon so manch skurriles Versteck für Drogen im Versand gesehen und aufgedeckt. Drei dieser gescheiterten Schmuggelversuche haben wir hier aufgelistet:

1. Pillen im Weihnachtspaket

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk war Anfang Januar die Tarnung für 1200 Ecstasy-Pillen und wurde am Flughafen Köln/Bonn sichergestellt. Das vermeintliche Geschenk war vollgepackt mit Süßigkeiten, anderen Weihnachtsartikeln und den eben genannten Pillen und war von den Niederlanden nach Chile unterwegs.

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2. Grüner Tee entpuppt sich als Khat

Ein weitere Sendung mit illegalem Inhalt war von Äthiopien in die Südwestpfalz unterwegs. 3,8 Kilogramm grüner Tee hat sich als verbotene Kaudroge Khat entpuppt. Tatsächlich kann die Kaudroge auch als Tee konsumiert werden, mit grünem Tee hat Khat allerdings wenig zu tun. Khat zählt in Deutschland zu den Betäubungsmitteln und unterliegt den Richtlinien des Betäubungsmittelgesetzes. Daher erwartet den Empfänger nun ein Strafverfahren, wegen Verstoßes gegen eben dieses Gesetz. Die Drogenladung wurde in Pirmasens Anfang des Jahres sichergestellt.

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3. Kaffeedosen voll mit Ecstasy

Es geht noch dreister. Eine Sendung aus Paraguay mit dem Inhalt von 20.400 amphetaminhaltigen Tabletten wurde in Frankfurt beschlagnahmt. Die Pillen waren in mehreren Kaffeedosen versteckt und an verschiedene Privatpersonen gerichtet. Handel und Besitz dieser Ecstasy-Pillen sind verboten und unterliegen den Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes.

Die drei genannten Beispiele sind nur ein kleiner Bruchteil davon, was der deutsche Zoll jährlich an Drogenlieferungen aufdeckt. Dank des deutschen Zolls wurden 2016 allein 2 246 Kilogramm Marihuana sichergestellt und knapp zwei Millionen Ecstasy-Tabletten. Zwar kann die Abfertigung des Zolls ungefährliche und übliche Sendungen verzögern, in Anbetracht der hohen Zahlen an Schmuggelversuchen, die vom deutschen Zoll aber aufgedeckt werden, kann eine mögliche Verzögerung doch entschuldigt werden.

Quelle: zoll.de

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