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Kostenloser Versand? …den gibt es so nicht

„Bei einem Warenwert ab 50 Euro ist der Versand umsonst“ – wer von uns ist nicht schon einmal darauf angesprungen und hat sich dabei die Versandkosten gespart?

Geben Sie einen bestimmten Betrag aus, vielleicht 15, 20 oder gar 50 Euro – kommt Ihr Paket kostenlos zu Ihnen nachhause. Oder sparen Sie hier und da die Portokosten mit Rabattangeboten, bei denen die Sendung auch umsonst verschickt wird. Ebenso Abos wie zum Beispiel bei Amazon Prime, wo den Mitgliedern für 99 US-Dollar pro Jahr in den Vereinigten Staaten kostenloser Versand für Millionen und aber Millionen Artikeln geboten wird, lassen den Anschein erwecken, dass die Versandkosten umsonst seien.

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Dieser freie, kostenlose Versand ist aber nicht so kostenlos, wie Sie sich das vielleicht denken.

Verbraucher spüren nicht wirklich, dass der freie Versand von den Anbietern doch vielmehr als frei interpretiert wird.

Am stärksten von den Ausmaßen betroffen sind die E-Commerce-Businesses, insbesondere die kleineren Unternehmen; die Kosten für den „kostenlosen“ Versand sind in vielen Fällen nämlich nicht tragbar.

Für viele Online-Shops werden die Kosten für eine freie Lieferung manchmal in die Preise der Artikel gefaltet. Das haben Sie sicher schon mal gehört. Für Einzelhändler sei es viel teurer, Produkte an die Haustür eines Kunden zu liefern, als der eigentliche Verkauf im Laden. Das kostenlose Versandgeschäft wird dabei zum Verlust.

Die Kosten für den freien Versand können für kleinere E-Commerce-Unternehmen besonders belastend sein. Es wirkt sich aber sogar auf Onlineriesen wie Amazon oder Target aus, zwei der Giganten, die ohne Frage Trendsetter im Bereich Onlinehandel sind. Während Amazon seinen Prime Service und andere innovative Angebote ausbaut, sind die Netto-Versandkosten von Amazon – die Differenz zwischen dem, was für den Versand gezahlt wird, und dem Betrag, den Kunden an Versandgebühren und Prime Mitgliedschaften zahlen – im dritten Quartal auf fast 1,75 Milliarden Dollar gestiegen.

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Angesichts steigender Versandkosten baut Amazon einen eigenen Versandbetrieb auf und drängt die Prime Kunden offenbar leise auf den Kauf von zusätzlichen Pay-for-Shipping-Services. Im Februar erhöhte Amazon das Minimum für den kostenlosen Versand in den USA von 35 Dollar auf 49 Dollar, eine Änderung, die im letzten Monat in Kanada wiederholt wurde. Anfang des Jahres machte Target seine Kunden darauf aufmerksam, dass nun eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr anfallen würde.

Eine Vielzahl von Online-Händlern bietet jährlich am 16. Dezember einen „Free Shipping Day“ an, um den Weihnachtsverkauf noch mehr anzukurbeln.  Best Buy und Target haben daher angekündigt, dass sie für viele Online-Einkäufe mindestens bis Weihnachten kostenlosen Versand anbieten würden. Online Händler, Amazon Seller oder Ebay Verkäufer können ihre Versandkosten mit den Versanangeboten von Transglobal Express zumindest klein halten. Der Versand ist nicht umsonst, aber bis zu 67 Prozent günstiger als bei den Versanddienstleistern direkt!

Kostenloser Versand – trotzdem muss jemand für die Kosten aufkommen. Wenn Kunden oder Investoren die Rechnung nicht begleichen, könnten E-Commerce-Unternehmen bei jeder kostenlosen Lieferung leicht und schnell Geld verlieren. Sollte sich der Trend des freien Versandes fortsetzen, könnten vor allem kleinere Onlinehändler schon bald in Vergessenheit geraten.

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Quelle: fastcompany.com

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Über Transglobal Express

📦 Weltweiter Versandservice mit Transglobal Express - sicher, schnell und günstig! 📦 Kooperation mit weltführenden Versanddienstleistern: DHL, UPS, TNT und USPS. 📦 Exzellenter Kundenservice - wir gehen für unsere Kunden die Extrameile! 📦 Uns interessieren Themen im Bereich Versand, Fracht, Logistik und Transport und darüber schreiben wir!

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