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Gebühren und Steuern beim kommerziellen Versand – Exporte

In die USA, nach China oder Australien exportieren? Behalten Sie den Überblick über Ausfuhrsteuern, Zölle und zusätzliche Gebühren, die auf Sie zu kommen könnten.

Wie unser vergangener Blogpost Licht ins Dunkel der Einfuhrgebühren, Zölle und Steuern für Importe nach Deutschland gebracht hat, wollen wir Sie jetzt darüber informieren, welche Gebühren bei Exporten innerhalb und außerhalb des EU-Zollgebiets auf Sie zukommen können.

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Gebühren beim EU-weiten Versand

Ähnlich wie Gebühren, Steuern und Zölle für Wareneinfuhren kommt es bei Ausfuhren darauf an, in welche Länder Sie exportieren möchten. Innerhalb des Europäischen EU-Marktgebietes ist der Warenverkehr grundsätzlich frei. Für einen Güterversand von Deutschland aus nach Schweden, Italien, Frankreich oder in andere Länder, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind, müssen also keine Zölle bezahlt werden; die Mehrwertsteuer fällt allerdings an. Mehr Informationen dazu und zu Artikeln, die der Verbrauchersteuer unterliegen, finden Sie hier auf zoll.de.

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Exporte ins außereuropäische Ausland

Alle Warensendungen, die Sie aus Deutschland in nicht EU-Staaten verschicken, unterliegen der Zollabfertigung. Das bedeutet für den Warenverkehr, dass Ausfuhrzölle, Mehrwertsteuer oder Verbrauchersteuer berechnet werden.

Ausfuhrzölle

Für die Warenausfuhr aus dem Zollgebiet der Europäischen Union können grundsätzlich Ausfuhrzölle erhoben werden. Es liegt aber im Interesse der EU, Güter in Drittländer zu exportieren und dadurch Einnahmen zu erzielen. Aus diesem Grund werden Ausfuhrabgaben selten festgesetzt. Sollte aber der Weltmarktpreis für ein auf dem EU-Markt knappes Gut höherliegen als die Preise auf dem EU-Markt selbst, dann fallen Ausfuhrzölle an, um die Ausfuhr dieses Artikels unattraktiver zu machen.

Sendungen mit einem Warenwert von mehr als 1000 Euro

Für Sendungen mit einem Warenwert von mehr als 1000 Euro müssen Sie Ihrem Paket eine Ausfuhrerklärung beilegen. Allen Ausfuhren, sofern es sich um keinen Dokumentenversand handelt, müssen vier Kopien der Packliste, auch kommerzielle Handelsrechnung genannt, beigelegt werden. Auf diesem Dokument müssen alle Artikel im Paket angegeben und beschrieben werden. Auch der Wert der Artikel muss dort gelistet sein.

Zollfreier Versand in die USA

Einmal für die Ausfuhr aus Deutschland verzollt, kommt es dann auf die Zollbestimmungen im Destinationsland an, welche weiteren Gebühren auf Sie zukommen können. Exportieren Sie zum Beispiel in die USA, können Sie Sendungen bis zu einem Warenwert von 800 US-Dollar zollfrei verschicken. Diese so genannte De-Minimis-Grenze wurde im März 2016 von 200 auf 800 US-Dollar erweitert. Das bedeutet für Sie und Ihren Warenverkehr, dass Sie Pakete mit einem Warenwert von weniger als 800 US-Dollar zollfrei in die USA versenden können.

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Für weitere und detailliertere länderspezifische Zollinformationen informieren Sie sich bitte bei den Zollbehörden der Destinationsländer selbst, wenn Sie Ihren Export planen und auf jeden Fall bevor Sie Ihre internationale Sendung abschicken. Auf der Zollinfoseite unserer Transglobal Express Website finden Sie unten auf der Seite entsprechende Links zu verschiedenen Zollbehörden ausgewählter Länder.

Für weitere Informationen oder spezifische Fragen zum Zoll setzen Sie sich bitte mit dem deutschen Zoll in Verbdingung.

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